Krankenversicherungsbeitrag – gesetzlich oder privat?

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Krankenversicherungsbeitrag – stetig steigend bei weniger Leistung?
Die deutschen Sozialversicherungssysteme sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder Schauplatz großer politischer Diskussionen und Krankenversicherungsbeitragstetig wachsender Probleme gewesen. Besonders das System der gesetzlichen Krankenversicherungen hatte und hat dabei wenig zu lachen, denn der Krankenversicherungsbeitrag steigt immer weiter. Die Leistungen jedoch, die dem Krankenversicherungsbeitrag gegenüberstehen, werden immer weiter abgesenkt.

Privat oder Gesetzlich – die Qual der Wahl

Aufgrund der Verwerfungen bei den gesetzlichen Kassen entscheiden sich viele Menschen dazu, den gesetzlichen Krankenversicherungen den Rücken zu kehren und zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln.

Dieser Schritt ist jedoch nicht für alle Menschen möglich: Nur derjenige, der entweder nicht in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtig ist oder derjenige, der mit seinem Einkommen über der so genannten Versicherungspflichtgrenze (JAEG = Jahresarbeitsentgeltgrenze) liegt, darf sich in einer privaten Krankenversicherung versichern.

Die Versicherungspflichtgrenze 2013 in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist bundesweit festgelegt. Sie erhöht sich gegenüber 2012 (50.850 Euro) auf 52.200 Euro (monatlich 4.350 Euro). Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bereits am 31. Dezember 2002 versicherungsfrei waren, beträgt die Jahresarbeitsentgeltgrenze für 2013 dann 47.250 Euro in 2013 (2012: 45.900 Euro).

Hinzu kommt natürlich, dass die privaten Krankenversicherungen privatwirtschaftliche Unternehmen sind und als solche weitgehend frei bestimmen können, wen sie aufnehmen und wen nicht. Aus diesem Grunde gibt es natürlich auch eine große Zahl von Menschen, z.B. Kranke oder auch Behinderte, die keine Chance haben, in einer privaten Krankenversicherung aufgenommen zu werden oder nur mit Beitragszuschlägen oder Leistungsausschlüssen rechnen müssen.

Der Krankenversicherungsbeitrag – ein Vergleich

Grundsätzlich muss man zunächst einmal festhalten, dass die Beiträge von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen vollkommen anders berechnet werden. Während eine private Krankenversicherung ein festes Tarifwerk mit unterschiedlichen Preisen für alle nur denkbaren Tarife und Situationen hat, gilt bei der gesetzlichen Krankenversicherung das Solidarsystem.

Hier muss jeder Bürger einen bestimmten Teil seines Einkommens als Krankenversicherungsbeitrag aufwenden, ob er will oder nicht. Ein Mensch mit überdurchschnittlichem Einkommen muss also einen höheren Krankenversicherungsbeitrag zahlen als jemand, der nur wenig verdient.

Der Krankenversicherungsbeitrag ist jedoch nach oben hin gedeckelt und zwar auf die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Wer mehr verdient muss für den Teil, der über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, keinen Krankenversicherungsbeitrag mehr leisten.

Wer hat, wann den optimalen Krankenversicherungsbeitrag?

Die Frage, wann der Krankenversicherungsbeitrag bei welcher Versicherungsart, gesetzlich oder privat, vom Preis- Leistungsverhältnis gesehen, günstiger ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Kranke Menschen, die bei einer privaten Krankenversicherung entweder gar nicht oder nur mit enormen Zuschlägen aufgenommen werden können, sind bei der gesetzlichen Krankenversicherung natürlich besser aufgehoben.

Ein junger, gesunder Mensch mit guten Einkommen ist hingegen wohl bei der privaten Krankenversicherung besser aufgehoben und zahlt dort einen vergleichsweise niedrigen Krankenversicherungsbeitrag.

Wichtig bei der Recherche nach dem Krankenversicherungsbeitrag ist auch, dass man stets eine Sache beachtet: Bei der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Familienversicherung.

Wer seinen Ehepartner oder seine Kindern also auf seinen Namen versichert, der zahlt trotzdem nur einen, seinen eigenen, Krankenversicherungsbeitrag. Bei der privaten Krankenversicherung muss in einem solchen Fall für jede Person ein eigener Tarif abgeschlossen werden – und natürlich muss dann auch für jede Person ein eigener Krankenversicherungsbeitrag gezahlt werden.

Die Leistungen stets berücksichtigen

Was man bei der ganzen Diskussion über den Krankenversicherungsbeitrag natürlich nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass auch die Leistungen einer Krankenversicherung eine ganz gewichtige Rolle spielen.

Wer für seinen Krankenversicherungsbeitrag also z.B. in einer privaten Krankenversicherung sehr gute Leistungen erhält, der wird sicherlich auch dann nicht in die gesetzliche Krankenkasse wechseln, wenn dort der Beitrag wesentlich geringer ausfällt.

Was tun, wenn die Beiträge in der privaten Krankenversicherung steigen?

Aufgrund steigender Kosten innerhalb der Tarifgruppe bei der privaten Krankenversicherung, kann es zu deutlichen Beitragssteigerungen kommen. Wir empfehlen nur mit Bedacht Veränderungen durchzuführen. Ältere Verträge, welche vor 2009 abgeschlossen, nie kündigen! Grund: die sogenannten Altersrückstellungen sind nicht übertragbar und würden somit unwiederbringlich verloren gehen. Mithilfe unserer Dienstleistung überprüfen wir Tarifalternativen bei möglichem Erhalt der bisherigen Leistungen.

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